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  1. Liebe User, für eine schnelle und unkomplizierte Kommunikation habe ich einen Chat eingebunden. Hier könnt ihr euch direkt unterhalten und Gedanken austauschen. Viel Spaß damit.

Witze und anderes(ohne Bilder)

Dieses Thema im Forum "Schmunzelecke" wurde erstellt von Leuchtstift, 3 März 2004.

  1. ffeldmaus

    ffeldmaus Aktives Mitglied

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    .. das gibt´s nur in AMERIKA!

    Betreff: Brandversicherung
    Das ist die wohl beste Anwaltsgeschichte des Jahres, und wohl auch des
    Jahrzehnts! Sie ist wahr und hat den ersten Platz im amerikanischen
    Wettbewerb der Strafverteidiger (Criminal Lawyer Award Contest)
    gewonnen:

    In Charlotte, NC, kaufte ein Rechtsanwalt eine Kiste mit sehr seltenen
    und sehr teueren Zigarren und versicherte diese dann, unter anderem,
    gegen Feuerschaden.
    Über die nächsten Monate rauchte er die Zigarren
    vollständig auf, und forderte dann die Versicherung auf (die erste
    Prämienzahlung war noch nicht einmal erbracht), den Schaden zu
    ersetzen. In seinem Anspruchsschreiben führte der Anwalt auf, daß die
    Zigarren durch eine Serie kleiner Feuerschäden vernichtet worden
    seien. Die Versicherung weigerte sich zu bezahlen mit der
    einleuchtenden Argumentation, daß er die Zigarren bestimmungsgemäß
    ver(b)raucht habe.
    Der Rechtsanwalt klagte... und gewann!
    Das Gericht stimmte mit der Versicherung überein, dass der Anspruch unverschämt sei,
    doch ergab sich aus der Versicherungspolice, dass die Zigarren gegen jede Art von
    Feuer versichert seien, und Haftungsausschlüsse nicht bestünden.
    Folglich müsse die Versicherung bezahlen, was sie
    selbst vereinbart und unterschrieben habe. Statt ein langes und
    teueres Berufungsverfahren anzustrengen, akzeptierte die Versicherung
    das Urteil und bezahlte 15.000 US-Dollar an den Rechtsanwalt, der
    seine Zigarren in den zahlreichen "Feuerschäden" verloren hatte.

    Jetzt kommt's beste!

    Nachdem der Anwalt den Scheck der Versicherung eingelöst hatte, wurde
    er auf deren Antrag in 24 Fällen von Brandstiftung verhaftet. Unter
    Hinweis auf seine zivilrechtliche Klage und seine Angaben vor Gericht,
    wurde er wegen vorsätzlicher Inbrandsetzung seines versicherten
    Eigentums zu 24 Monaten Freiheitsstrafe (ohne Bewährung) und 24.000
    US-Dollar Geldstrafe verurteilt.

    liebe grüße
    jutta
     
  2. Goldi

    Goldi Administrator Administrator

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    Genial!!

    Das Beste war die Retourkutsche.

    Die Amis versuchen ja auch immer öfter durch unsinnige Prozesse Kapital aus die unlogischsten Situationen zu schlagen.

    Katze in Mikrowelle trocknen, etc.

    Schön, daß der Schuß mal nach hinten losging. :00000015:

    Liebe Grüße
    Horst
     
  3. gucki

    gucki Senior Mitglied

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    :00000727: :00000726: G gucki
     
  4. sladdicool

    sladdicool Mitglied

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    Hallo....
    Das sind Tatsachen !!!
    Aber trotzdem ist jede einzelne ein Witz !!!!
    Quellverweis :www.lustich.de
    ( Mit Downloadberechtigung )
    Viel Spass beim wundern !!!!
    sladdi


    STELLA-LIEBECK-PREIS

    Zum ewigen Ruhm der 81-jährigen Stella Liebeck, die sich bei McDonalds einen Becher Kaffee über den Leib schüttete und anschließend 4,5 Millionen $ Schadenersatz erhielt, weil sie nicht auf die Tatsache hingewiesen worden sei, dass der Kaffee heiß ist, wird nun jährlich der STELLA-LIEBECK-PREIS an diejenigen verliehen, die im jeweils vergangenen Jahr mit genialer Unverfrorenheit Schadenersatz gerichtlich forderten und erhielten.

    Den 5. Platz teilen sich drei Kandidaten:

    a) Kathleen Robertson aus Austin/Texas wurden von einer Jury 780.000 $ Schadenersatz zugesprochen, weil sie sich in einem Möbelgeschäft den Knöchel gebrochen hatte, nachdem sie über einen auf dem Boden herumkriechenden Säugling gestolpert und gestürzt war. Die Ladenbesitzer nahmen das Urteil gefasst aber ungläubig zur Kenntnis, da der Säugling der Sohn der Klägerin war.

    b) Der 19jährige Carl Truman aus Los Angeles erhielt 74.000 $ Schmerzensgeld und Ersatz der Heilbehandlungskosten, weil ein Nachbar ihm mit seinem Honda Accord über die Hand gefahren war. Mr.Truman hatte anscheinend den Nachbarn am Steuer des Wagens übersehen, als er ihm die Radkappen zu stehlen versuchte.

    c) Terence Dickson aus Bristol/Pennsylvania versuchte das Haus, das er soeben beraubt hatte, durch die Garage zu verlassen. Es gelang ihm jedoch nicht, die Garagentür zu öffnen. Ins Haus kam er ebenfalls nicht mehr, da die Verbindungstür zur Garage in Schloss gefallen war. Mr. Dickson musste 8 Tage in der Garage ausharren, denn die Hausbesitzer waren im Urlaub. Er ernährte sich von einem Kasten Pepsi-Cola und einer großen Tüte Hundefutter. Das Gericht sprach ihm wegen der erlittenen seelischen Grausamkeit 500.000$ Schmerzensgeld zu, zahlbar von der Einbruchdiebstahl-Versicherung des Hauseigentümers.

    4. Platz
    Jerry Williams aus Little Rock/Arkansas erhielt 14.500 $ Schmerzensgeld und die Heilbehandlungskosten zugesprochen, weil ihn der Beagle des Nachbarn in den Hintern gebissen hatte. Das Schmerzensgeld erreichte den geforderten Betrag nicht ganz, weil die Jury zu der Auffassung gelangte, Mr.Williams hätte nicht über den Zaun klettern und mehrfach mit seiner Luftpistole auf den Hund schießen sollen.

    3. Platz
    Ein Restaurant in Philadelphia musste an Ms Amber Carson aus Lancaster/Pennsylvanien ein Schmerzensgeld von 113.500 $ zahlen, weil diese im Restaurant auf einer Getränkepfütze ausgerutscht war und sich das Steißbein gebrochen hatte. Auf dem Fußboden befand sich das Getränk, weil Ms. Carson es 30 Sekunden zuvor ihrem Freund ins Gesicht geschüttet hatte.

    2. Platz
    Kara Walton aus Clymont/Delaware stürzte aus dem Toilettenfenster einer Diskothek und schlug sich zwei Vorderzähne aus. Sie erhielt die Zahnbehandlungskosten und 12.000 $ Schmerzensgeld zugesprochen. Gestürzt war sie bei dem Versuch, sich durch das Toilettenfenster in die Diskothek zu mogeln und 3.50 $ Eintritt zu sparen.

    Platz 1
    Unangefochtener Sieger des Wettbewerbs um den Stella-Award ist: Mr.Merv Grazinski aus Oklahoma City. Der Wohnwagenhersteller Winnebago MotorHomes musste ihm nicht nur ein neues Wohnmobil stellen, sondern auch 1.750.000 $ Schmerzensgeld bezahlen. Auf dem Heimweg von einem Football-Spiel hat Mr. Grazinski die Tempomatic seines Gefährts auf 110 km/h eingestellt und danach den Fahrersitz verlassen, um sich im hinteren Teil des Wohnmobils einen Kaffee zu bereiten. Das Wohnmobil kam prompt von der Straße ab und überschlug sich. Mr. Grazinski begründete seine Forderung mit der Tatsache, dass in der Betriebsanleitung des Wohnmobils nicht darauf hingewiesen worden sei, dass man auch bei eingeschalteter Tempomatic den Fahrerplatz nicht verlassen dürfe. Der Hersteller hat - in Erwartung weiterer Trottel inzwischen die Bedienungsanleitung geändert.
     
  5. Ernst

    Ernst Aktives Mitglied

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  6. gucki

    gucki Senior Mitglied

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    :00000298: Habe sehr gelacht. Aber es freute mich besonders,daß es ein Kunde und keine Kundin war:00000497:
    gucki
     
  7. ffeldmaus

    ffeldmaus Aktives Mitglied

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    zu beachten !!!

    Anweisung für die Benutzung der Toiletten! Anweisung für die Benutzung der Toiletten!

    Gesetz- und Verordnungsblatt für Berlin

    -------------------------------------------------------------------------------
    33. Jahrgang Nr. 80 Berlin, den 1.April 1978 A3227A
    -------------------------------------------------------------------------------

    Herausgeber: Der Senator für Justiz

    Anweisung für die Benutzung der Toiletten!

    Allgemeines

    Die Toilette besteht aus einem trichterförmigen Porzellanbecken mit birnenförmiger, schräg nach unten geneigter Sitzaufnahme der Exkremente. Auf dem Sitzrand ist ein Sitzstück angebracht und mit zwei Halteschrauben befestigt. Die mechanische Spülung ist in der Wand gut sichtbar angebracht und durch Rohrleitungen mit dem eigentlichen Sitzbecken verbunden. Sie wird mit dem Drücker und der Druckfeder bei Benutzung eingerastet. Das Zubehör besteht aus der Reinigungsbürste mit Öse, der Halterung mit Haken und dem Tropfenfänger.

    Gebrauchsanweisung

    Die Toilette wird sitzend benutzt. Der Benutzer setzt sich unter gleichzeitigem Anheben der hinteren Bekleidungsstücke so tief in die Hocke, bis das Gesäß in die Sitzaufnahme einrastet. Das Gewicht des Körpers ist gleichmäßig gleichseitig verteilt, die obere Körperhälfte leicht nach vorn geneigt. Die Ellenbogen ruhen auf dem Muskelfleisch der Oberschenkel, der Blick ist frei geradeaus gerichtet. Unter ruhigem Ein- und Ausatmen drängt der Benutzer unter gleichmäßigem Anspannen der Bauchmuskulatur den Darminhalt in den dafür bestimmten Durchbruch des Porzellanbeckens. Falls sich die Spülung durch äußere Einflüsse löst, steht der Benutzer auf, richtet sich nach den Fliesen aus und verharrt.

    Nach beendeter Prozedur macht der Benutzer eine Wendung nach halblinks unter gleichzeitigem Anheben der rechten Gesäßhälfte, erfasst das Reinigungsfähnchen (ca. 10 x 15 cm) mit dem Daumen und Zeigefinger der rechten Hand, wobei der Mittelfinger als Stütze dient, und führt sie durch die von Muskelfleisch gebildete Kerbe. Linkshänder führen sämtliche Tätigkeiten mit der linken Hand aus, damit Verletzungen vermieden werden. Es ist dem Benutzer freigestellt, das Reinigungspapier von oben nach unten oder umgekehrt zu führen. Die Reinigung ist so oft zu wiederholen, bis 5 Blätter sauber erscheinen.

    Nach dem Reinigen richtet sich der Benutzer auf, steht einen Moment still und entspannt. Dann beginnt er mit dem Ordnen der Kleidung. Anschließend macht er eine Drehung um 180' bei Anhebung des linken Fußes (Drehung auf beiden Füßen verboten - Unfallgefahr!) und betätigt die Spülung. Die Reinigung erfolgt auf Sicht. Während des Aufenthaltes auf der Toilette ist es dem Benutzer verboten, ohne besondere Genehmigung zu essen, zu trinken, sich hinzulegen oder Geschenke anzunehmen.

    Das vorstehende Gesetz wird hiermit Verkündet

    Regierender Bürgermeister

    Dietrich Stobbe


    liebe grüße
    jutta
     
  8. Seeker

    Seeker Aktives Mitglied

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    :00000285::00000285::00000285:Geschenke anzunehmen ist verboten ... das ist n brüller :00000285::00000285::00000285::00000285::00000285:
     
  9. Devil-su

    Devil-su Gast

    Hi Jutta, :00000727: bist Du sicher das dieses Dokument wirklich schon so alt ist? :00000269: Bei den vielen Vorschriften und Gesetzen in Deutschland, wundert mich überhaupt nichts mehr. Ist aber schon recht amysant , :00000285: mit welchen Problemen sie unsere Beamten schon seit geraumer Zeit beschäftigen :00000653: . Da bleib ja wirklich nicht viel Zeit sich, ums Wesentliche zu kümmern. Der Beitrag ist Spitze. :00000681: LG Devil-su.
     
  10. ffeldmaus

    ffeldmaus Aktives Mitglied

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    so kann man das thema auch beschreiben :00000726:
     
  11. Goldi

    Goldi Administrator Administrator

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    Klasse!!! :00000726:
     
  12. Goldi

    Goldi Administrator Administrator

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    38
    Danke Jutta, :00000298:

    jetzt weiß ich, wie es richtig gemacht wird. :00000285:
    (Hatte bis dato immer Probleme mit der Atemtechnik).

    Was man hier im Forum alles lernen kann, Sagenhaft!!! :00000936:

    Liebe Grüße
    Horst
     
  13. Mario

    Mario Senior Mitglied

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    Visite

    bei der Visite im Krankenhaus:
    Arzt: "Guten morgen, wie geht es ihrem Fußpilz?"
    Patient: "sehr gut, ich werde jeden Tag eingespinselt, es wird besser"
    Arzt: "wunderbar, haben Sie noch Fragen oder Wünsche ?"
    Patient: "nein, es ist alle bestens"
    bei nächsten Patienten.
    Arzt: "Guten morgen, wie geht es ihren Hämmoriden?"
    Patient: "sehr gut, ich werde jeden Tag eingepinselt, es wird besser"
    Arzt: "wunderbar, haben Sie noch Fragen oder Wünsche ?"
    Patient: "nein, es ist alles bestens"
    beim nächsten Patienten.
    Arzt: "Guten morgen, wie geht es ihren Mandeln ?"
    Patient: "sehr gut, ich werde jeden Tag eingepinselt, es wird besser"
    Arzt: "wunderbar, haben Sie noch Fragen oder Wünsche ?"
    Patien: "ja Herr Doktor"
    Arzt: "so, welche denn ?"
    Patient: "ich möchte beim Einpinseln der Erste sein"
     
  14. Mario

    Mario Senior Mitglied

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    Variationen

    Ein Mensch, bei Weibern nichts erreicht.-
    Ein zweiter meint ".... und ist so leicht"

    Der wiederum, so weiberstark,
    müht sich vergebens um 10 Mark.

    Der Mensch, nicht in der Gunst der Weiber,
    verdient die leicht, als Zeitungsschreiber.

    Nun kommt ein Fall, besonders bitter:
    ganz geld- und weiblos bleibt ein dritter.

    Ein vierter prahlt mit üblen Siegen:
    mit Geld sind Weiber leicht zu kriegen.

    Der fünfte ist der wahre Held:
    durch Weiber erst kommt er zu Geld.


    von Eugen Roth
     
  15. Mario

    Mario Senior Mitglied

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    die Schimmelreiterin

    Wer reitet da durch Nacht und Wind,
    es ist die Mutter - mit ihrem Kind,
    sie reitet durch ganz Westfalen,
    sie sucht den Vater - der will nicht zahlen
     
  16. Janaha

    Janaha Aktives Mitglied

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    0
    *loooooool*
     
  17. Seeker

    Seeker Aktives Mitglied

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    254
    Punkte für Erfolge:
    0
    höhöhö
     
  18. Mario

    Mario Senior Mitglied

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    13 Mai 2004
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    1.176
    Punkte für Erfolge:
    0
    die Schwaben

    Zwoi Schwobba stehen uff dr Brick und wettet wer am beschte dichta ko.

    Sagt dr oi: „Ich steh uff dr Brick ond steck mr dr Finger in dr Bobbes.“

    Moind dr andr: „Des reimt sich ja gar net“.

    „Ha noi, aber dichta duats.“
     
  19. Holzwurm71

    Holzwurm71 SUPERVISOR EHRENHALBER

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    6 April 2005
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    5.180
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    38
    :00000285: :00000285: :00000285: :00000285: :00000285:

    Mußte es nur dreimal lesen , kann doch nicht schwäbeln!!
     
  20. malcarina

    malcarina Aktives Mitglied

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    26 November 2005
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    16
    Die Geschichte vom Lametta

    Weihnachten, das Fest der Feste,
    das Fest der Kinder, das Fest der Gäste.
    Hektisch geht es vorher zu,
    von früh bis abends keine Ruh'.

    So ging es, keine Ahnung habend,
    vor ein paar Jahren, Heiligabend,
    der zudem ein Sonntag war.
    Ich saß grad bei der Kinderschar.

    Da sprach mein Weib: "Tu dich nicht drücken,
    du hast heut' noch den Baum zu schmücken!"
    Da Einspruch meistens mir nichts nützt,
    hab' kurz darauf ich schon geschwitzt.

    Den Baum auf richtge Läng' gesägt
    und in den Ständer eingelegt.
    Dann kamen Kugeln, Kerzen, Sterne,
    Krippenfiguren mit Laterne.

    Zum Schluss - ja Herrschaftsdonnerwetter -,
    nirgends fand ich das Lametta!
    Meiner Frau, der wurd' es heiß
    und sie sprach: "Jawohl, ich weiß,
    voriges Jahr war's stark zerschlissen,
    drum haben wir es fortgeschmissen.
    Vergessen hab' ich neues zu besorgen,
    wir werden nachbarlich uns was borgen."

    Doch Nachbarn links, rechts, drunter, drüber,
    keiner hat Lametta über.
    Die Geschäfte sind geschlossen -
    beide Eltern sind verdrossen.

    Als Psychologe zu den Knaben
    sprach ich: "Wir werden heuer haben
    einen Baum, altdeutschen Stil,
    weil mir Lametta nicht gefiel!"

    Da gab es Tränen, Schluchzen, Heulen,
    ich tat mich drum sehr schnell beeilen
    zu sagen: "Stoppt mir sofort euer Gezeter,
    ihr kriegt 'nen Baum mit viel Lametta!"

    Trotzdem konnt' ich noch nicht begreifen,
    woher bekomm' ich Silberstreifen?
    Als ich gerade holt ein Messer,
    las ich: "Hengstenberg-Mildessa".
    So stand's auf der Sauerkrautkonserve,
    ich kombinier' mit Messerschärfe,
    hier ist die Lösung eingebettet,
    das Weihnachtsfest, es ist gerettet!

    Schnell wird der Deckel aufgedreht,
    das Kraut gepresst, so gut es geht
    zum Trocknen einzeln aufgehängt
    und dann geföhnt, doch nicht versengt.

    Die trocknen Streifen, sehr geblichen,
    mit Silberbronze angestrichen,
    auf beiden Seiten Silberkleid,
    oh freue dich, du Christenheit!

    Zwar roch's süßsauer zur Bescherung,
    geruchlich gab's 'ne Überquerung,
    weil mit Benzin ich wusch die Hände,
    mit Nitro reinigte Hos' und Wände.

    Vereint mit Räucherkerz' und Myrte,
    Gesamtodeur etwas verwirrte.
    Und jedermann sprach still verwundert:
    "Hier riecht's nach technischem Jahrhundert!"

    'ne Woche drauf, ich döste fest und fester,
    es war wieder Sonntag und man schrieb Silvester.
    Da sprach mein Weib: "Es kommen Schulzes, Lehmann, Meyer,
    heut abend zur Silvesterfeier.

    Wir werden leben wie die Fürsten,
    ich mache Sauerkraut mit vielen Arten Würsten."
    Dann folgt ein Schrei, wobei entsetzt sie schaut,
    sie stöhnt: "Am Christbaum hängt das Sauerkraut!

    Vergessen hab' ich, neues zu besorgen,
    doch werd' ich nachbarlich was borgen."
    Doch Nachbarn links, rechts, drunter, drüber,
    Sauerkraut hat niemand über.

    Auch die Geschäfte sind geschlossen,
    beide Eltern sind verdrossen.
    Somit wurd' ich wieder Retter,
    holte vom Baume das Lametta.

    Mit Terpentinöl und Bedacht,
    hab ich das Silber abgemacht.
    Das Kraut dann gründlich durchgewässert,
    mit reichlich Essig noch verbessert.

    Dazu noch Nelken, Pfeffer, Salz,
    Curry, Ingwer, Gänseschmalz.
    Dann das Ganze sich erhitzte,
    das Kraut, es funkelte und blitzte.

    Da konnt' ich nur na ch oben fleh'n:
    "Lass diesen Kelch vorübergehn!"
    Als das Kraut dann wurd' serviert,
    ist uns folgendes passiert:

    Eine Dame musste niesen,
    man sah aus ihrem Näschen sprießen
    tausend winzig Silbersterne.
    "Mach' noch mal, ich seh's so gerne!",
    so rief man ringsherum hoch erfreut,
    doch sie - sie wußte nicht Bescheid.

    Franziska Lehman sprach zu Franz:
    "Dein Goldzahn hat heut Silberglanz."
    Und einer, der da musste mal,
    der rief: "Ich hab' 'nen Silberstrahl!"

    So gab's nach dieser Kraut-Methode
    noch manche nette Episode.
    Beim Heimgang sprach ein Gast zu mir:
    "Es hat mir gut gefallen hier,
    doch wär' die Wohnung noch viel netter,
    hätt'st du am Weihnachtsbaum Lametta!"

    Ich konnte da gequält nur lächeln
    und schnell mir frische Luft zufächeln.
    Ich sprach und klopfte mir aufs Jäckchen:
    "Nächstes Jahr, da kauf' ich hundert Päckchen."





    -----


    Guten Rutsch wünscht euch
    Karin

    :braces: