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Nichtraucher? ab nach drinnen!

Dieses Thema im Forum "Schmunzelecke" wurde erstellt von maja, 12 Juli 2013.

  1. Suse

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    ...nicht unbedingt. Was glaubst Du, bei wievielen Menschen diese Krankheit ihren Startschuss erhielt, weil diese zur Entspannung ihren Feierabend damit einläuteten. Ich habe als Bedienung in einer Kneipe gearbeitet und habe mehr als eine Existenz krachen gehen sehen durch den Alk. Der Mensch muss nicht immer problembelastet sein, um zur Flasche zu greifen...


     
  2. OpaHo

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    Wieso spricht eigentlich keine über Dunstabzugshauben?!
    Was sich in Profiküchen und in normalen Küchen seit langem bewährt, dürfte sich ja wohl, ohne große Probleme über Bars, Theken und Gästetischen installieren lassen.
    ...
    Und: Rucki die Zucki, weg ist der "böse Qualm"! - nachhaltig, abgesaugt, weggefiltert, und der Umwelt wieder zugeführt, da ökologisch unbedenklich und BIO-mäßig nachhaltig.

    Einzig die Filterwirkung an der Zigarette selbst sollte noch etwas beforscht werden.

    Aber bei den EU-grün initiierten Abgaswertevorschriften (bei PKW), die die uns so verschreiben wollen, sollte das ja nun kein Problem sein, ca. 99% aller schädlichen Stoffe auf so 'ner Kippe rauszufiltern.

    Es ist allerdings zu befürchten, dass da, in so einem Gesamtzusammenhang, auch die, den Rauchwaren (Kippen) erst kürzlich, per Politikerverordnung, zugeführten 'Brennhemmerchemikalien' einer solchen Pro-Raucher-Freiheits-Initiative zum Opfer fallen würden.
    ...
    Noch was zu diesem Raucherquadrat auf dem Bahnsteig:
    Ich halte das für eine politisch motivierte, voll rassistische Raucherdiskriminierung, die letztlich nur das Gegenteil von dem bewirkt, was sie eigentlich erreichen will, indem sie den Bürgerunmut anfacht!
    Und wem nutzt dies? ...

    Gruß
    vom
    Siggi
    (NichtMehrRaucher) - freiwillig und aus freien Stücken! - seit nunmehr 4 Jahren
     
    Zuletzt bearbeitet: 14 Juli 2013
  3. Annerl

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    Schlimm ist, wie sie mit den Rauchern der Elektrozigarette vorgehen.
    Die werden nicht akzeptiert. Diese Leute rauchen nicht sonder paffen.
    Sie belästigen keinen mit unangenehmen Geruch werden aber dennoch in
    öffentlichen Räumen verboten.
    Was soll das denn?:00000109:
     
  4. Suse

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    @ Annerl,
    soweit ich weiß, ist auch die E-Ziggi, bzw. deren Inhaltsstoffe auch noch nicht ausreichend erforscht. Es werden aber auch hier mehrere "ungesunde" Stoffe drin vermutet. Also jagen sie die lieber auch erstmal vor die Tür....

    @ Siggi,
    LOL - Dunstabzugshaube wäre keine schlechte Lösung - würde sogar entweder Arbeitsplätze schaffen oder welche erhalten. Und so hätte die Wirtschaft wieder was davon....

    Aber Du hast auch recht: es schafft neue Probleme und schürt unnötigerweise an...
     
  5. Johndell

    Johndell Senior Mitglied

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    Bei E-Kippen ist es so, dass diese ja auch Nikotin enthalten der durch Wasserdampf in die Umgebung gelangt.
    Zwar nimmt man sie vom Geruch her nicht wahr, aber ist denn noch vorhanden. Man muss bedenken das Nikotin nun mal Toxisch ist.
    Falls jemand meint, dass es auch noch andere Giftige Substanzen herum fliegen, ja, das stimmt. Aber man versucht auch diese zu minimieren so gut es geht, oder zu verhindern.
     
  6. LilithT

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    Also ich weiß ja nicht, wo ihr in den USA wart, aber in NY ist das kein Problem. Ich hab da ohne Probleme überall rauchen können, obwohl die Straßen meist gerappelt voll waren, aber da fahren ja auch Tausende von lärmenden und stinkenden Autos rum, daher wird es kaum auffallen, wenn da ein oder zwei Leute mit Ziggi rumrennen :00000292:...

    Das kommt aber doch schon häufiger vor, als du vielleicht denkst, Suse. Guck dir mal Köche an. Viele arbeiten Tags und Nachts, teilweise absolut überm Limit, greifen dann zur Flasche, weil sie dem Druck einfach nicht standhalten...
    Oder ein schlimmer Schicksalschlag, man sieht keinen Ausweg und greift dann zur Flasche... Dadurch gehen tagtäglich Familien kaputt, wenn nicht gar noch schlimmeres...
    Ich glaube schon, dass eine Alkoholsucht meistens gerade auf Grund von vielerlei Problemen und Stress entsteht und nicht weil man ab und zu Abends sein Bier oder seinen Wein trinkt.
     
  7. Suse

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    ...ich "muss" Dir ein wenig widersprechen Pia - ich war leider vor einiger Zeit sogar gezwungen, mich etwas intensiver mit dem Thema, bzw. der Krankheit auseinander zu setzen; mein Mann ist seit 2 Jahren trockener Alkoholiker...
     
  8. LilithT

    LilithT Senior Mitglied

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    Suse, leider muss ich dir auch widersprechen :00000295:, ich "musste" mich mit dem Thema leider in meiner Kindheit beschäftigen, über 10 Jahre lang... es betraf mich also auch direkt über sehr nahe Angehörige...

    Ich erzähl da also auch aus Erfahrung...
     
  9. bruno

    bruno Senior Mitglied

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    Alkohol ist natürlich wieder ein anderes Thema. Zumindest schädigt man sich damit erstmal sich selbst und keine anderen, zumindest was die körperliche Gesundheit angeht. Die Zirrhose kriegt der Säufer selbst, nicht andere aus seiner Umgebung. Dass Alkoholsucht viele Familien kaputt macht und auch sonst neben der gesundheitlichen Seite auch schlimme soziale Folgen haben kann ist klar - ist aber ein anderes Thema. Wenn man mit einem Säufer zusammenleben muss leidet man selbstverständlich darunter, insbesondere wenn es ein naher Angehöriger ist, auf den man angewiesen ist. Wenn z.B. ein Familienvater der Alkoholsucht verfällt, betreffen die Probleme die sich daraus ergeben natürlich auch seine Angehörigen, z.B. dadurch dass er womöglich seinen Job verliert, seiner Vaterrolle nicht mehr adäquat nachkommen kann etc. Aber wie gesagt: Die Zirrhose bekommt er, niemand anderes. Und wenn ein Säufer neben mir in der Kneipe am Tresen steht und sich zuschüttet, bleibt meine Leber unbelastet. Raucht er, schädigt er auch gleich meine Lunge mit. Und darum geht es ja beim Nichtraucherschutz. Es geht nicht darum jemandem etwas zu verbieten, sondern andere vor den direkten gesundheitlichen Auswirkungen zu schützen.

    Süchte allgemein sind nicht gut, die meisten Süchte sind ja auch wegen der sozialen Folgen schlimm und nicht nur wegen der direkten gesundheitlichen Schädigung des Körpers des Süchtigen. Und die Ursachen für Alkoholismus sind ja auch vielfältig. Der eine wird Alkoholiker weil er aus Frust süchtig wird, der andere weil er aus Geselligkeit trinkt und nicht merkt, dass er irgendwann nicht mehr anders kann.

    Und wieder andere - wohl die meisten - schaffen es ihr Leben lang nur in Maßen den Alkohol zu genießen und bekommen da nie ein Problem mit.

    Die Menschen sind da wohl sehr unterschiedlich, sowohl was die Suchtgefährdung angeht als auch was die Verträglichkeit betrifft.

    Das entscheidet letztendlich dann wohl ob der Alkohol ein "harmloses" Genussmittel bleibt oder ob es ein schlimmes Suchtgift wird. Dass Alkohol auch in geringen Mengen immer ein Zellgift ist ist ja bekannt. Nur die Auswirkungen sind unterschiedlich. Der eine gleitet da schnell in eine Sucht ab, der andere kann sein Leben lang dem Alkoholgenuss frönen ohne jemals süchtig zu werden.

    Wie dem auch sei: Der Alkoholiker schädigt nur seinen eigenen Körper, der Raucher schädigt - auch wenn es ungewollt ist - auch seine Mitbürger direkt körperlich. Das ist ein großer Unterschied. Auch wenn die sozialen Folgen der Alkoholsucht wohl meist schlimmer sind als die des Rauchens.

    Da viele Säufer auch noch Raucher sind (meine ich zumindest so beobachtet zu haben - ich kenne jedenfalls kaum einen Säufer der nicht auch raucht) haben diejenigen natürlich gleich ein doppeltes Problem...
     
    Zuletzt bearbeitet: 14 Juli 2013
  10. Johndell

    Johndell Senior Mitglied

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    Rauchen und Alkohol sind wirklich zwei unterschiedliche Dinge. Also es ist schon sehr selten, zumindest mir nicht bekannt, das ein Alkoholiker einfach so durch den Genuss zum Alkoholiker wird. Ich kann da nur von mir Sprechen, ich bin auch jemanden der gern mal einen trinkt, meist aber wenig aber in Gesellschaften bin ich auch schon das ein oder andere Mal abgestürzt.
    Aber ich selbst musste nie bedenken haben das ich da irgend drauf zu achten hätte, oder das ein gewisses Maß zu einer Sucht führen könnten, ich denke nur dazu braucht es noch ein etwas anderes Potenzial um da dran kleben zu müssen.
    Zudem kenne ich auch welche, bei denen ich auch dachte das sie Alkoholiker sind, weil sie doch schon intensive trinken können und der Alkohol sie unkontrollierbar macht. Ein sehr guter Freund von mir ist so einer, er muss schon stark Acht geben das er sein Limit kennt, und er hatte eine Zeit hinter sich, oha, alles im Einfluss von Alk.
    Heute ist er ruhiger, aber trinkt immer noch gern mal einen aber kennt auch seine Grenzen, und er muss auch nicht trinken. Somit konnte ich den Alkoholismus ausschließen.

    Nun ja, aber die Leute die trocken sind, haben schon den größten Respekt von mir verdient. Da ich es mir für mich kaum vorstellen kann, nie wieder mehr Alkohol zu trinken.

    Beim Rauchen ist das Suchtverhalten irgendwie anders, es gibt kaum Raucher die mal gelegentlich rauchen, die meisten Raucher haben auch kein Motiv dafür, sie rauchen und sind süchtig. Somit ist die Gefahr viel größer aus der Gewohnheit heraus einfach zu rauchen.
     
  11. bruno

    bruno Senior Mitglied

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    Es kommt eben darauf an, wie man "Sucht" definiert. Meiner Meinung nach liegt eine Sucht dann vor, wenn man ohne das Suchtmittel nicht auskommt, bzw. man meint es zu brauchen und es daher zwanghaft regelmäßig "genießt". Dabei kommt es meiner Meinung nach gar nicht so auf die Menge an, sondern nur darauf, ob man etwas regelmäßig "braucht". Dann ist man schon süchtig. Wenn man es nicht "braucht", aber gelegentlich/selten mal Alkohol trinkt, liegt m.E. keine Sucht vor, selbst wenn man in diesen seltenen Einzelfällen auch mal viel auf einmal trinkt. Dann hat man am nächsten Tag einen dicken Kopf, aber süchtig ist man dann noch lange nicht...

    Bei mir ist es mit dem Alkohol so, dass ich eigentlich nur in Gesellschaft gerne was trinke, dann aber gerne und im Einzelfall auch mal was mehr. Ich habe im Schrank einige Flaschen Spirituosen, an die ich aber im Normalfall monatelang gar nicht dran gehe. Bei Bier ist es ähnlich: Ich hatte mal (von einer Party übrig geblieben) einige Flaschen Bier im Kühlschrank liegen. Und obwohl es sogar meine Lieblingsbiersorte war, sind mir die Flaschen im Kühlschrank abgelaufen, so dass ich sie 1 Jahr später wegschütten musste.

    Anders ist es wenn ich unterwegs bin oder mich mit Freunden treffe. Dann trinke ich gerne das eine oder andere Bierchen, und dann kommt es (selten...) vor, dass ich mich dann auch mal betrinke. Aber wie gesagt eher selten, nur in Gesellschaft, und danach kann ich auch wieder wochen- oder monatelang ohne Alkohol leben. Ich verspüre da keinerlei Zwang. Ich glaube nach Alkohol könnte ich nie süchtig werden, meiner Meinung nach ist das auch viel Veranlagungssache. Und ich werde wenn ich betrunken bin irgendwann auch einfach nur müde. Dass ich dann irgendwie ausfallend oder agressiv würde kommt bei mir nicht vor. Ich finde es gibt nix schlimmeres als diese streitsuchenden Besoffskis :).

    Beim Rauchen ist das alles wieder anders. Die gesundheitlichen Schäden sind schleichender, der Suchtfaktor ist aber besonders hoch. Dass Leute sonst nicht rauchen und nur in Geselligkeit, kommt zwar vielleicht vor, aber nur bei wenigen Leuten. Normalerweise wird jemand der raucht dies regelmäßig, also täglich, tun. Ich hab mich mit Rauchern auch schon oft unterhalten, bei vielen ist es auch eine Angewohnheit. Für die ist neben den sonstigen Entzugserscheinungen auch schwierig, "nichts in den Händen" zu haben, wenn sie versuchen sich das Rauchen abzugewöhnen. Der Griff zur Zigarette ist da wohl auch so was wie eine "mechanische" Angewohnheit. Die Auswirkungen auf den Körper sind bei Nikotin ja auch nicht so direkt und deutlich spürbar wie beim Alkohol. Eben schleichender und nicht so augenfällig, dadurch aber nicht unbedingt weniger gefährlich. Anders eben.

    Und die Kombination von Rauchen UND Trinken ist dann natürlich besonders gefährlich. Und diese Kombi kommt wohl sehr oft vor, die meisten Raucher die ich kenne trinken auch gerne, und umgekehrt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 14 Juli 2013
  12. Johndell

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    Genauso ist es auch bei mir. Ich trinke sehr gern Bier, Lieblings Marke Becks und Duckstein… Trinke ich aber nie wenn ich komischerweise allein bin, wenn eher in Gesellschaft. Das einzige was ich alleine Trink ist nur mal ein Whisky, aber das ist 100% Genus und den trink ich nicht gern in der Gesellschaft, das lenkt mich nur ab.
    Aber ich könnte auch nie davon süchtig werden, habe auch nicht das verlangen danach, selbst wenn ich wollte wäre es nicht möglich. Auch das andere dabei Aggressiv werden oder komisch, liegt auch nicht direkt am Alkohol, sondern streckte schon in denen drinnen.
    Mir merkt man es nicht direkt an wenn ich mal einen getrunken haben, auch wenn ich wirklich Rand voll bin, habe ich denn noch eine gewissen überblick und kann im Tiefsten noch zwischen Peinlichkeiten oder Ausfälligkeiten unterscheiden.

    Aber es gibt ja auch Suchtformen, die ohne jegliche Substanzen auskommen, wie Spielsucht, Magersucht und so. Ich kann mir auch nicht vorstellen das ich Spielsüchtig werden könnte, wobei ich sehr gern mal Poker spiele mit Freunden, oder eben mal Schach, aber dieses Roulett spielen wie auch Spielautomaten kann ich so nicht nachvollziehen wie das überhaupt Spaß machen könnte, um da süchtig zu werden.
    Aber da steckt bei einigen wohl was drin, was eher ein Auslöser sein muss, ein gewisses Potenzial wie auch Probleme damit das wirklich gefährlich wird.
     
  13. Suse

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    ...Pia, ich will mich nicht mit Dir streiten. Also lasse ich das jetzt mal so stehen - Du hast Deine Meinung und Erfahrungen dazu und ich die meinigen ;-))))
     
  14. LilithT

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    Genau so sehe ich das auch, Suse :00000298:
     
  15. marlies+48

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    Ich finde auch das Rauchen innerhalb von Menschenansammlungen lästig. Es ist gar nicht der Qualmgestank. Die Rauchenden halten ihre Zigaretten lässig nach unten und bedenken nicht, dass sie beim Gedränge z.B beim Stadtfest die anderen Besucher verbrennen können. Besonders gefährlich ist es für Kinder.
    Meine erste Zigarette habe ich mit etwa 17 Jahren geraucht und keinen Gefallen gefunden, die Sache auszubauen.
    Marlies
     
  16. OpaHo

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    Aktiver Rauchliebhaber und Hobbygärtner?
    Diese Kombi ist nicht schlecht, da es so möglich ist, dem Staat endlich auch mal ein Schnippchen zu schlagen, indem man sich das 'Rauchgut' selber anbaut und so komplett die Steuern spart. Zudem gibt es heute, auf dem Markt, Samen von diversesten Sorten zu kaufen, die auch in unserem Klima recht gut gedeien.
    Allerdings ist da einiges zu beachten und der Prozess bis zum rauchfertigen Eigenprodukt ist mit vielen Fehlerquellen gepflastert, die bewirken können, dass das Endprodukt eher ungenießbar wird.
    Die eigene Herstellung von Tabak ist, unterm Strich gesehen, doch um einiges komplizierter und diffiziler, als z.B. das Vergähren von Obst zu Wein - gerade eben wegen der vielen Fehlermöglichkeiten.
    Grundsätzlich braucht man halt einiges an "knoff-hoff" und Wissen, an das man sich unbedingt halten sollte, damits wirklich klappt.
    Nebensatz/-gedanke:
    Mir war, damals, aufgefallen, dass es zwar Literatur zu kaufen gibt, in der die Welt der Pfeifentabake und/oder die Kulturhistorischen und aktuellen Aspekte der Zigarrenliebhaberei aufs ausführlichste behandelt werden. Was sich aber in keinem Buchladen finden ließ, war Literatur oder wenigstens Hinweise über das richtige 'handling' bei der Ansaat und Aufzucht sowie die richtige Weiterbehandlung und Herstellung des eigenem Tabakkulturgutes.
    Das war gerade so, als ob es geheime Übereinkommen zwischen dem 'besorgten' Politikerstaat und den Buchverlagen und Verkaufseinrichtungen gab, keinerlei Informationen über die Verfahrensweise bei der Eigentabakherstellung an die Öffentlichkeit dringen zu lassen.
    Nur in einem Antiquariat würde ich, sozusagen, fündig.
    (siehe beigefügtes Bild. Da ist übrigens keine ISBN-Nr. vorhanden, so dass ich davon ausgehe, dass das Ding absolut frei ist.)

    Also, wer keine dunkle und luftige Möglichkeit, die zur richtigen Zeit geernteten Tabakblätter, in aufgefädelter Form zu trocknen, keine geeignete Holzkiste, mit einem beschwerbaren Deckel, zum Temperaturkontrollierten Pressen und endlichen Fermentieren der, dicht gepackten und zusammengepressten Tabakblätter, hat, wird sich relativ schwer tun...
    Mein schwerwiegenster, damaliger Anbaufehler war, dass ich der Meinung war: Gründüngung (in Form von umgegrabenen Garten-Rasen) wäre, u.U. eine gute Grundlage für das Wachstum von den stark Boden-zehrenden Tabakpflanzen. Nun ist es so, dass der Tabak auch gerne, ähnlich wie die Kartoffel, Chloridverbindungen(Salze) aufnimmt. Sich zersetzendes Gras produziert sowas wohl in Mengen(?). Auf den Tabak wirkt das so, dass das fertige Produkt seine Glimmfähigkeit verliert. Damit ist der gesamte Prozess, nicht nur in Frage gestellt, sondern wird zu einem Komplettausfall - weil wer läuft schon gerne mit einem Bunsenbrenner unter der Kippe durch die Gegend.
    Lange Rede kurzer Sinn.
    Es ist schon 'ne Wissenschaft für sich, aber auch ein Wissengebiet bzw. Wissensgut, an das das man heute, aus welchen Gründen auch immer, so gut wie gar nicht mehr rannkommt. Und gerade deshalb ist es ja so interessant ;-)


    [​IMG]



    Gruß
    vom
    Siggi

    PS: Ich will ja keine Werbung machen - aber wer sich weiter informieren will, zu diesem Thema, kann auf diesen LINK hier klicken.
    (Und das sagt Euch ein Nichtraucher! der es geradezu als seine Staatsbürgerliche Pflicht ansehen kann, gegen Informationsbevormundung und- oder -verdrehung anzugehen. Oh... welch revolutionäre Gedankengänge... )
     
    Zuletzt bearbeitet: 16 Juli 2013
  17. Annerl

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    Huch. Ach so. Ja klar. Ich lach mich wech.
    :00000726::00000285::angel_3:
     
  18. Ölpinselchen

    Ölpinselchen Forum-Guru

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    Da hänge ich mich doch glatt dran.
    :laughter_
     
  19. OpaHo

    OpaHo Senior Mitglied

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    ... tss...tss...tss - also Bruno!
    Meine besorgten Großelter meinten damals immer:
    "Der Mensch wird erstmal als Säufer geboren und erst später zum Freßsack erzogen!"
    Und so gibt es viele Sachen, die man als "Frischgeschlüpfter" noch nicht hat, noch nicht kann, bzw. auch noch nicht darf, die man aber im Alter auch niemals mehr missen möchte.
    Tatoos, Tabak, Alk, Kaffee, Tee und diese eingefädelten Metallstücke an allen möglichen und unmöglichen Körperstellen, sowie das Ansetzen von Fett oder das zwanghafte Anhörenmüssen von 'Schlagern' u. 'Volkstümlicher Musik' gehören eigentlich auch nicht dazu.
    Aber, irgendwelche Schwächen muß man schon haben, sonst lohnt es sich ja gar nicht mehr zu Leben.

    Siggi