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Mehr Zeit beim Verblenden von Acrylfarben.

Dieses Thema im Forum "Rund um die Acrylfarben" wurde erstellt von Zeti, 16 Dezember 2016.

  1. bruno

    bruno Senior Mitglied

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  2. Zeti

    Zeti Senior Mitglied

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    Hallo liebe Happypainter:00000293:,

    @Björn: Stimmt, es ging mir mit diesem Beitrag nicht darum, irgendeine Malweise zu bevorzugen, sondern nur um die Möglichkeiten, die das Material bietet.

    Sicher kann man sich durch den Kauf von Ölfarben viele der angesprochenen Probleme erleichtern (ich selbst habe natürlich ebenfalls Ölfarben, Pinsel und entsprechende Zusätze vorliegen), doch wer das nicht möchte, oder kann, der freut sich sicher über Wege, dem zumindest einigermaßen nahe zu kommen.

    Und wenn man dabei letztlich noch Geld sparen kann, umso besser.

    Zeti
     
  3. Ölpinselchen

    Ölpinselchen Forum-Guru

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    Hallo Bruno,

    ich habe mir die Seite ....ehow.com... übersetzen lassen, geht ja am Comp. problemlos.
    Ich habe mir das herausgepickt, weil ich dazu eine Frage habe.


    Es wird nur eine geringe Menge an Glycerin benötigt, da es vor der Kombination mit Acrylfarben mit Wasser vermischt werden muss.

    Eine Schale Glycerol dauert die meisten Maler einige Monate, sogar mit konstantem Gebrauch.
    Um die Glycerinmischung zu erzeugen, gießen Sie destilliertes Wasser in eine kleine Flasche und fügen Sie Glycerin in einem Verhältnis von fünf Teilen Wasser zu jedem ein Teil Glycerol hinzu.
    Schließen Sie die Flasche, und schütteln Sie kräftig zu mischen.


    Ich habe Glycerol in der % Höhe von 85 und 70.

    Was meinst Du, ist es egal welches man da jetzt nimmt???
     
  4. birdy

    birdy Senior Mitglied

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    Hochinteressant, dieser Thread...zu dem ich nicht viel beisteuern kann, aber dankbar die Hinweise annehme!:00001753:

    Doch, eines fällt mir ein, deswegen schreibe ich ja....
    Glyzerin ist auch bei Aquarell ein von mir manchmal verwendetes Hilfsmittel und zum Leim fällt mir ein:
    Damit bin ich aufgewachsen, die guten alten Weissleime gibts in der Form meist nicht mehr. ABER: ich verwende seit einem Jahr für meine Buchbinderdinger (mein 3. oder 4.Hobby) eine besonders guten, der auch nach langer Zeit seine Form und Farbe beibehält.
    PLANATOL, dürfte schon zu den hochwertigen der Leime zählen, Ponal usw. werden meines wissens in der Buchbinderei wegen diverser Nachteile nicht gerne verwendet (Verfärbung, Härte, Langlebigkeit, Feuchtigkeitsbeständigkeit oder auch wegen der Flexibilität). Selbst für Alltagsklebereien nehme ich nur mehr diesen, sofern die Materialien es zulassen....
    http://www.planatol-adhesive-store.de/deu/Anwendungen/Buchbindung:::2_10.html vielleicht interessant, oder auch mit anderen Produkten bereits bei Künstlern und Malern bekannt...

    lg,
    Erwin
     
  5. Ölpinselchen

    Ölpinselchen Forum-Guru

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    Trocknet Planatol nicht Gummiartig auf?
     
  6. birdy

    birdy Senior Mitglied

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    Vom Planatol gibts ein Dutzend unterschiedliche Verarbeitungstypen, je nach Anwendung. Ich verwende Elasta N und den 37er....ob diese nun für die hier Erwähnten Gebiete geeignet sind...entzieht sich natürlich meiner Kenntnis, aber ich wollte auch nur auf hochwertigen hinweisen.
    Der "N" ist leicht elastisch, mit Wasser leicht verdünbar und ich habe eben mit Acryl eine winzige Menge gemischt und aufgetragen, ist noch nicht trocken.

    lg,
    Erwin
     
  7. Ölpinselchen

    Ölpinselchen Forum-Guru

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    Dann bin ich gespannt auf Deine Nachricht, wenn es trocken ist.
     
  8. Blick-Dichter

    Blick-Dichter Aktives Mitglied

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  9. Zeppelin

    Zeppelin Gast

    Und Erwin , immer noch nicht trocken?Dann ist es wohl doch nicht so gut:)
    Gruß Zeppelin
     
  10. birdy

    birdy Senior Mitglied

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    ..hatte noch anderes zu tun,...
    Es trocknete langsamer, die Zeit habe ich dabei berücksichtigt. Jedenfalls mindestens 2x so lang. Heute früh war es genauso "hart" wie sonst auch, nichts klebriges oder gummiartiges. Auch die Oberfläche konnte ich nicht mit dem daneben aufgetragenen Vergleich nicht unterscheiden.
    Vielleicht ist das informativ genug,...für mich nur was zum ausprobieren, falls ich einen Verzögerer brauche, nehme ich den "Retarder von Lascaux"....davon ist noch genug in meinem Schrank.

    lg,
    Erwin
     
  11. Zeppelin

    Zeppelin Gast

    Danke Erwin, was heißt da jetzt genau,was vorher 5 min.dauert, trocknet jetzt in 10 min?
    Gruß Zeppelin
     
  12. birdy

    birdy Senior Mitglied

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    ...kannst ja mal nachrechnen: was vorher 1 Stunde dauerte, wie lange braucht es jetzt?...ist sicher eine eher einfache Rechnung beim Pisa-Test.
    Spass beiseite, mit der Uhr stoppte ich nicht dabei. Gefühlsmässig eben....
     
  13. Ernesto

    Ernesto Senior Mitglied

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    Interessanter Thread.
    Eine verzögerte Trocknung wünsche ich mir manchmal beim Aquarellmalen von großen Flächen. Da habe ich immer Probleme mit den Rändern. Ich werde auch mal Glyzerin o.ä. ausprobieren.

    Eine andere Überlegung, die hier noch nicht angesprochen wurde:
    die Luftfeuchtigkeit. Theoretisch dürfte bei 100% Luftfeuchtigkeit (Taupunkt) gar keine Trocknung mehr stattfinden. d.h. man könnte stundenlang nass malen.
    Aber wie erreiche ich solche Bedingungen? Vielleicht um diese Jahreszeit draußen bei 1° C und Nebel malen?
    In meinem beheizten Atelier habe ich zurzeit sehr trockene Luft. (ca. 20%)

    LG Ernesto
     
  14. birdy

    birdy Senior Mitglied

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    Glycerin funktioniert bei Aquarell ganz gut, solange du nicht zu viel davon nimmst. Ein paar Tropfen in das saubere Malwasser reichen....aber nur nicht in die Näpfchen damit, besser bei Tubenaquarell und auf der Malplatte.....
    Die Luftfeuchtigkeit ist für uns immer ein Problem, mal so, mal so,....ganz arg spüre ich das immer in Ägypten. Manchmal trocknet schon der Pinsel ehe er das Papier berührt und manchmal bleibt das Papier fühlbar endlos lang Feucht....beides nicht ideal. Weiters ist die "salzige" Luft ein weiteres Hindernis, da verhält sich auch Aquarell anders.

    lg,
    Erwin

    PS: Ich versuchte auch mal, mit einem kleinen Dampfbügler (wie man sie zum Vorhang glätten oder Anzugfalten rausbügeln verwendet) das Papier zwischendurch immer wieder Feucht zu halten...funktioniert, aber ist nervendes rumgetue.
     
  15. Tat

    Tat Mitglied

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    Dieser Thread ist ja jetzt schon etwas länger her, aber hochinteressant!
    Mich würde jetzt die langzeittestung von Pental und anderen Leimen interessieren.
    Benutzt ihr die noch immer und sind die Bilder die ihr am Anfang damit gemacht habt alle genauso geblieben wie sie sollten oder haben sich die Farben mit der Zeit verändert? :)